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Interessantes / Vermischtes (gekürzt)
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Gegen das geplante Feriendorf in Amden regt sich Widerstand. Zwei
Anwohner wehren sich mit Einsprachen gegen das Vorhaben und kritisieren es massiv.
Amden. An sonniger Hanglage oberhalb des Ammler Arvenbühls soll ein neues
Feriendorf gebaut werden. Vorgesehen sind 18 Häuser mit 96 Betten. Um kalte Betten
zu vermeiden, werde die Feriensiedlung wie ein Hotelbetrieb geführt, betonen Gemeinde
und Projektplaner (die «Südostschweiz» berichtete).
Zufahrt von Hausbesitzern finanziert
Jetzt könnte das Vorhaben ins Stocken geraten. Die Einsprachen gegen das Projekt
eingereichter Hauptkritikpunkt betrifft die Zufahrtsstrasse zum geplanten Feriendorf.
Die Strasse wurde ausschliesslich für die dortigen Chaletbesitzer gebaut und auch
zu 100 Prozent von diesen finanziert. Dass die Strasse bald als Zufahrt für das
Feriendorf dienen soll, stösst sauer auf. Sie sei viel zu schmal, zu gefährlich
und würde damit zweckentfremdet. (rol)
Quelle: Südostschweiz Ausgabe Gaster/See
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Amden. Die Kritik an den Feriendorfplänen im Ammler Heiggen
sorgt bei Gemeinde und Projektierern für rote Köpfe. Sie sind empört über die vorgebrachten
Vorwürfe der Anwohner, welches gegen das Bauvorhaben Einsprache eingereicht hat
(Ausgabe von gestern). «Ihre Behauptungen sind falsch, unbegründet, entbehren jeder
Grundlage», sagt Amdens Gemeindepräsident. Dass das vorgesehene Bauland zur Hälfte
nicht in der Bauzone liege, sei eine böswillige Unterstellung. «Das wäre absolut
daneben und unseriös». Das Grundstück liege in der Kurzone, welche für den Bau
solcher Anlagen vorgesehen sei.
Der Kanton steht hinter dem Konzept
Quelle: suedostschweiz.ch
Datum: 04.05.2012, 18:15 Uhr
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Quarten SG. Die Luftwaffe trainiert mit den Propellermaschinen
PC-21 in drei speziellen Lufträumen, die teilweise über Tourismusgebieten liegen.
Die Flugzeuge, mit denen Militärpiloten auf ihren Einsatz im Kampfjet F/A-18 vorbereitet
werden, erzeugen einen zwar nicht übermässig lauten, dafür aber unangenehm hohen,
surrenden Ton.
Dies führte zu Reklamationen aus Tourismuskreisen. Die drei Trainingsräume sind
«Speer» (zwischen Glarus, der Grenze zu Liechtenstein, Urnäsch AR und Schänis SG),
«Hohgant» (zwischen Thun, Susten, Buochs NW und Wolhusen LU) und «Chasseral» (zwischen
dem Neuenburgersee und der französischen Grenze).
Wie Luftwaffenchef Markus Gygax am Samstag an der Hauptversammlung der Talgemeinschaft
Sarganserland-Walensee in Quarten SG mitteilte, haben Forschungen, Messungen und
Simulationen ergeben, dass die Spitzen der Propeller die grösste Lärmquelle sind.
Deshalb sollen die Propeller des PC-21 neu lärmarm konstruiert werden.
Laut Gygax ist die Pilotenausbildung auf dem PC-21 nur halb so teuer wie mit einem
Kampfflugzeug, und es entsteht auch nur halb so viel Lärm. Zudem können der Schadstoffausstoss
um 90 Prozent und die Zahl der lauten Jetflüge um 2500 pro Jahr reduziert werden.
In jedem der drei Lufträume finden jährlich rund 200 Trainingsflüge à 30 Minuten
statt.
Auf Geheiss des Bundesverwaltungsgerichts muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt
(Bazl) vertieft abklären, ob die Ausbildungsflüge im Gebiet «Speer» mit dem Natur-
und Landschaftsschutz vereinbar sind. Das Gericht hat Ende März einer Beschwerde
des WWF Recht gegeben.
Das Gericht hielt im Entscheid fest, dass die Flüge mehrere Objekte von nationaler
Bedeutung (BLN-Objekte) tangieren, beispielsweise die Region Speer-Churfirsten-Alvier
oder das Säntisgebiet. BLN-Objekte sind von Gesetzes wegen zu erhalten oder so
gut wie möglich zu schützen. (sda)
Quelle: sda
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